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Valheim: Schwarzmetall, Obsidian und mehr - Tipps im Rohstoff-Guide

Post von No longer exist » 13.03.2021 13:51:42


Tipps zu Ressourcen und Rohstoffen: Valheim bietet ein Handwerks-System, dass Geduld und Entdeckerdrang belohnt. Ab und zu spielt der Zufallsgenerator jedoch nicht mit, sodass ihr stundenlang rätselt, warum ihr keine Schwarzmetall-Waffen anfertigen könnt oder die Wolfsrüstung offensichtlich keinen Helm besitzt. Wir erklären euch in diesem Guide, wo ihr die wichtigsten Handwerksgegenstände findet, wie ihr die Rohstoffe zuverlässig farmt und was ihr benötigt, um die Ressourcen weiter zu verarbeiten. Dazu nehmen wir hauptsächlich Waffen, Rüstungen und Nahrungsmittel als Beispiel, denn diese Gegenstände ermöglichen es euch, im Spiel voranzuschreiten und Bosse zu erlegen.

Valheim - Ressourcen-Guide mit Tipps zu wichtigen Rohstoffen

  1. 1Leder, Fleisch und Federn
  2. 2Kupfer, Zinn und Trollleder
  3. 3Eisen, uralte Rinde und Blutbeutel
  4. 4Silber, Wolfsfelle und Obsidian
  5. 5Schwarzmetall, Wolfsfelle und Obsidian

Außerdem erwähnen wir eventuelle Bedingungen, die ihr erfüllen müsst, um Metall abzubauen oder bestimmte Pflanzen zu kultivieren. Als letztes verraten wir euch ein paar Seeds, in denen ihr nicht lange spielen müsst, um an die jeweiligen Ressourcen zu kommen. Wer sich darum sorgt, dass er damit "mogelt", sei beruhigt -
Valheim ist darauf angelegt, dass ihr mehrere Welten gleichzeitig besucht und orientiert sich damit an anderen Boss-basierten Survival-Spielen wie etwa Terraria. Und immerhin müsst ihr auch in einem spezialisierten Seed für eure Ressourcen arbeiten. Leder, Fleisch und Federn
Euer Beginn in der zehnten Welt gestaltet sich eher bequem, denn der Bergbau oder ein Leben als Farmer liegen hier noch in weiter Ferne. Was ihr in diesem Stadium benötigt sind vor allem Leder, Feuerstein und Federn. Fleisch ist ebenfalls eine wichtige Ressource, mit der ihr euch gleich für längere Zeit anfreunden könnt, denn ihr werdet die Nahrung bis zum vierten Boss als Hauptlieferant von Stamina und Lebenspunkten benutzen.

Wer einen Hirschlederumhang haben möchte, muss sich wohl oder übel mit den Skeletten des dunklen Waldes anlegen. Eine einfache Holzkeule reicht mehr als aus. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Hirschleder und Fleisch erhaltet ihr von Hirschen. Wenn ihr euch nicht als Hirsch-Assassine betätigen und eure Beute mit der Keule erlegen wollt, benutzt ihr am besten einen Bogen. Unser Tipp: Legt euch einen riesigen Fleisch-Vorrat an, denn ihr werdet das Zeug noch sehr lange Zeit essen.
Lederfetzen und Fleisch erhaltet ihr von Schweinen. Die Lederfetzen scheinen zu Beginn eher für Anfangsgegenstände geeignet, doch der Schein täuscht: Alle Waffen, bis zum Silber-Grad benötigen Lederfetzen zur Herstellung. Sammeln!
Federn erhaltet ihr von Möwen, die ihr aus dem Schleichen heraus mit dem Bogen erlegt. Ebenso wie Fleisch, werden Federn eine der Ressourcen sein, die ihr das ganze Spiel über benötigt.

Valheim Cheats
0Valheim: Cheats für God Mode, verbesserte Skills, Karte aufgedeckt Valheim: Cheats für das Survival-Abenteuer - God Mode, Skill-Verbesserung oder Map vollständige aufdecken, wir bieten euch eine Liste mit Cheat-Codes.

Harz erhaltet ihr von Grauzwergen - und vor allem von jungen Bäumen! Letztere Variante ist sehr angenehm, wenn ihr nicht andauernd in den dunklen Wald rennen möchtet, um Harz aus den Zwergen zu prügeln. Das Harz ist wichtig, um eure Fackeln mit Brennstoff zu versorgen und Feuerpfeile herzustellen. Feuerpfeile werden für die nächsten zwei Bosse sowie im Kampf gegen Trolle eure Primärwaffe darstellen also sammelt, was das Zeug hält.
Nixenschwänze erhaltet ihr von echsenartigen Nix, die in den Wasserflächen des Graslandes leben. Auch wenn die Schwänze zu Beginn eines der besten Nahrungsmittel darstellen, empfehlen wir euch dringend, einen vollen Stapel für die Eisenzeit aufzubewahren - denn Nixenschwänze sind einer der Hauptbestandteile für Giftresistenz-Met.

Nixenschwänze sind das gesamte Spiel über wichtig, also besorgt euch die Dinger früh und in großer Zahl. Nixen laufen gerne davon – ein geworfener Speer löst das Problem in Sekundenschnelle. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Wie wir sehen, könnt ihr vor allem in den Anfangsstunden des Spiels den Grundstein für einen reibungslosen Ablauf legen, denn alle Ressourcen aus diesem Zeitraum werden später in rauen Mengen wiederverwendet. Farmen könnt ihr hier nicht viel, mit der Ausnahme von Fleisch und Lederfetzen, was ihr mit einer Schweinefarm bewerkstelligt. Dazu umbaut ihr ein Schwein mit einem dünnen Bretterzaun, wartet, bis es sich beruhigt und schmeißt einen Pilz hinein.
Tipp: Schaut immer mal wieder bei eurer Farm nach dem Rechten, denn der Zähm-Prozess läuft nur dann weiter, wenn ihr der Nähe seid. Das Ganze hat damit zu tun, dass der Fortschritts-Balken am Rendering des Schweins hängt, sprich wenn das Schwein nicht mehr in der Welt angezeigt wird, stoppt auch der Zähm-Prozess.Eine komplette Lederrüstung benötigt einzig und alleine Hirschleder, sodass ihr eure Ausrüstung nach kurzer Zeit erstellt und aufgewertet habt. Das einzige Nadelöhr bei der Erstellung eurer Lederrüstung stellt der Lederumhang dar, für welchen ihr Knochensplitter benötigt. Diese werden von Skeletten fallen gelassen, die sich ab und zu ins Grasland verirren, in der Regel jedoch im dunklen Wald spawnen. Sucht nach verfallenen Wachtürmen und Hügelgräbern - und nehmt unbedingt eine Holzkeule mit, denn Skelette sind extrem empfindlich gegen Hiebschaden. Wer zusätzlich einen Schild und seine Lederrüstung einpackt, hat selbst in der Steinzeit nichts von den Skeletten zu befürchten, also holt euch euren Lederumhang!Wirklich optimale Seeds gibt es für dieses Spiel-Stadium nicht, denn eure Ressourcen hängen zu diesem Zeitpunkt nicht an statischen Spawns, sondern an mobilen Hirschen und Schweinen. Wir haben aber trotzdem ein paar Tipps für euch: Schweine spawnen gerne auf grasigen Ebenen, während Hirsche einen Wald benötigen, um zu spawnen - auch wenn beide Kreaturen nach dem Spawn auch mal in die jeweils andere Umgebung wandern. Viel Spaß beim Jagen, wir sehen uns in der Bronzezeit.Kupfer, Zinn und Trollleder      In der Bronzezeit angekommen, fängt das Ressourcenspiel von Valheim erst richtig an. In diesem Zeitraum müsst ihr zum ersten Mal in eine gefährliche Umgebung vordringen, um sperrige, schwere Metalle abzubauen, die obendrein nur mühsam transportiert werden können. Die Bronzezeit zeichnet sich vor allem durch lange Reisen und ein aufkommendes Transportnetzwerk aus, mit dessen Hilfe ihr eure Ressourcen in Zukunft über große Entfernungen transportiert. Eure erste Spitzhacke erhaltet ihr von Eikthyr, dessen Geweih für den Bergbau wie geschaffen ist.

Euer erster Bergbau-Ausflug führt in den dunklen Wald. Vergesst eure Bronze-Spitzhacke und euren Wagen nicht – Brandpfeile gehören ebenfalls in die Ausrüstung jedes guten Minenarbeiters. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Kupfer spawnt in riesigen, mit Grünspan überdeckten Adern, mitten im dunklen Wald und benötigt eine Spitzhacke, um es abzubauen. Achtung: Viele der Kupferadern haben große Ähnlichkeit mit den im Wald liegenden Felsen. Fahrt im Zweifelsfall lieber mit dem Mauszeiger über den angeblichen Stein, anstatt das ihr eine Ader verpasst. Das Kupfer selbst beinhaltet eine Menge Fels, also baut die gesamte Ader ab. Viele Kupferfelsen reichen bis weit unter die Erde hinab, also hackt auch dann weiter, wenn ihr euch bereits bis zu den Knien im Erdreich steht.
Zinn spawnt an der Küste des dunklen Waldes und kann ebenfalls nur mit einer Spitzhacke abgebaut werden. Im Gegenteil zu den Kupferadern, sind Zinnadern sehr klein und werden bei ihrer Zerstörung ausschließlich wertvolles Zinn abwerfen. Das Zinn an sich ist ein wenig leichter als Kupfer, wird euer Inventar aber dennoch sehr schnell überlasten.
Bronze wird produziert, indem ihr einen Kupferbarren und einen Zinnbarren an der Schmiede zu einem Bronzebarren verschmelzt. Die Barren erstellt ihr, indem ihr Kohle und Roherz in einen Schmelzer gebt. Die Kohle indes, produziert ihr über einen Kohlenmeiler, in den ihr gigantische Mengen an Holz stopft - und wir meinen wirklich riesige Mengen, also schärft eure Axt. Dabei funktioniert nicht nur das Standardholz, sondern auch Kern- und Edelholz, also passt gut auf, dass ihr keine wertvollen Ressourcen verfeuert.
Tipp: Investiert eure ersten Bronzebarren in eine Bronzespitzhacke und wertet sie auf. Das hat zur Folge, dass ihr nicht ständig eure Basis besuchen müsst, um die marode Eikthyr-Hacke zu reparieren.
Surtlingkerne benötigt ihr, um praktisch alle Gegenstände herzustellen, die euch die Weiterverarbeitung von Ressourcen, dieSchnellreise oder Sicherung eurer Bauwerke ermöglichen. Kerne sind dementsprechend extrem wertvoll und machen eure Welt ein wenig zivilisierter. Ihr findet Surtlingkerne in den Grabstätten des dunklen Waldes. Da Zahl an Kernen variiert zwischen 3 und 15 - da Ihr für einen Kohlenmeiler, eine Schmelze und zwei Portale insgesamt ganze 14 Kerne benötigt, solltet ihr euch auf einen etwas längeren Aufenthalt im dunklen Wald einstellen.
Edelholz und Kernholz erhaltet ihr von Birken, respektive Fichten. Birken findet ihr im Grasland, während der dunkle Wand praktisch komplett aus Fichten besteht.
Karotten sind die erste Nutzpflanze, die ihr in Valheim per Landwirtschaft in eurer eigenen Basis züchten könnt. Legt dazu mit einem Bronzepflug eine Nutzfläche an und platziert eure Karotten eine halbe Wikingerlänge voneinander entfernt, damit sie nicht eingehen. Verkocht sie im Kessel zu Suppe und freut euch über den enormen Stamina-Zuwachs. Roh nähren Karotten günstig und effektiv eure Schweine. Achtung: Eure Nutzpflanzen müssen unter freiem Himmel platziert werden, sonst wachsen sie nicht!
Disteln benötigt ihr für eine Menge Nahrungsmittel und Tränke. Außerdem könnt ihr sie nicht in eurer heimischen Basis anbauen, also nehmt jede Distel mit, die ihr findet.

Trolle sind zu Beginn extrem einschüchternde Feinde. Erlegt sie trotzdem und holt euch ihr Leder, um ein neues Cape zu schneidern – oder jagt sie aktiv, um eine Lederrüstung zu erstellen. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Spuckt in die Hände, ihr habt in der Bronzezeit eine Menge zu tun: Eine komplette Bronzerüstung benötigt 15 Bronzebarren und 6 Hirschhäute 18 - wer die Rüstung maximal upgraden möchte, legt noch einmal satte 54 Barren oben drauf. Wir empfehlen dringend, ein paar Kupferbarren in einen Karren zu investieren, den auf diese Weise könnt ihr, zusammen mit einer guten Bronzespitzhacke, eine Menge Metall sammeln, ohne andauernd zwischen dem Wald und eurer Basis hin- und herzurennen. Passt allerdings auf Trolle auf, die euren Wagen mit einem Schlag in Splitter verwandeln! Als erstes anständiges Schiff benötigt die Karve 30 Edelholz, 80 Bronzenägel, 10 Hirschhäute und 20 Harz, lohnt sich aber immens: Mit einem Schiff unter den Füßen, steht euch der Rest der Welt offen. Vergesst nicht, zwei Surtlingkerne mitzunehmen, falls ihr auf einem neuen Kontinent ein Portal errichten möchtet. Da ihr eventuelle Bodenschätze jedoch nicht teleportieren könnt, müsst ihr sie mit dem Schiff zurückfahren
Tipp: Fracht, die im Laderaum transportiert wird, kann untergehen, euer persönlicher Grabstein schwimmt jedoch erstklassig auf dem Wasser. Tragt eure Kupfer- und Zinnfracht also am besten in eurem Inventar, wenn ihr auf große Seereise geht.
Der beste Bronzezeit-Seed: Der Seed unserer Wahl besitzt den klangvollen Namen "Schwarzwal". Gebt diese Buchstabenfolge, samt Groß- und Kleinschreibung in das Feld "Seed" ein wenn ihr eine Welt erschafft und ihr startet auf einem extrem großen Kontinent, der im Westen und Norden große Schwarzwaldflächen nahe des Spawnpunktes besitzt.Eisen, uralte Rinde und Blutbeutel      Willkommen in der Eisenzeit, ihr habt gerade den dunklen Wald gegen den Sumpf getauscht und damit ein ganz neues Fass an Problemen geöffnet. Vorweg: Auch Eisen lässt sich nicht teleportieren und verbirgt sich obendrein unter der Erde. Abgesehen von dem Aufenthalt in eurer Basis, werdet ihr die gesamte Eisenzeit über nasse Füße haben, denn im Sumpf gibt es eine Menge neuer Ressourcen, die ihr allesamt bis zum Ende des Spiels in Waffen, Rüstungen und Tränke investieren werdet, also sammelt, was das Zeug hält.

Meidet die Surtlinge! Ihr erhaltet lediglich Kohle und im Austausch fliegen euch links und rechts die Feuerbälle um die Ohren. Wenn ihr erwischt werdet, springt ihr einfach ins Wasser. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Eisen findet ihr in den abgeschlossenen Sumpf-Krypten, die sich überall im Morast verbergen. Um die Krypten zu öffnen, benötigt ihr den "Sumpfigen Schlüssel", den der Uralte fallen lässt. Wer in den Krypten ankommt und sich verwirrt umschaut, weil alle Gänge mit Schlick verstopft sind: Der Schlick ist euer Ziel! Die sogenannten "Schlammigen Schrotthaufen" verbergen eine satte Menge Eisenschrott, den ihr im heimischen Schmelzer zu Eisenbarren formen könnt.
Achtung: Dieser Eisen-Tipp ist so wichtig, dass wir ihn gerne noch einmal gesondert hervorheben: Die eigentlichen Stars in den Krypten sind die Truhen. In den Behältern finden sich nicht selten Stapel von 15 bis 30 Eisenschrott! Mit ein wenig Glück könnt ihr auf diese Weise eure komplette erste Eisenrüstung aus einer einzigen Krypta beziehen. Noch einmal: Achtet in den Krypten unbedingt auf Truhen!
Uralte Rinde erhaltet ihr, wenn ihr einen der uralten Bäume im Sumpf fällt. Speere, Kriegsäxte und Langschiffe benötigen allesamt uralte Rinde - ebenso wie der beste Bogen im Spiel. Den könnt ihr zwar noch nicht anfertigen, doch es lohnt sich trotzdem bereits jetzt einen soliden Vorrat an uralter Rinde anzulegen.
Ketten werden von Zorngeistern abgeworfen und dienen dazu, eure Schmiede aufzuwerten und sind nötig, um die ungemein praktischen Feuerschalen in eurem Haus zu verteilen. Tipp: Die Feuerschalen sorgen nicht nur für Licht, sondern gelten auch als Lagerfeuer. Auf diese Weise könnt ihr leicht euer gesamtes Haus mit dem Ruhebonus versehen.
Blutbeutel stecken in den Schlundegeln, die euch im Sumpf das Leben schwer machen, sobald ihr auch nur einen Zeh in Sumpfwasser setzt. Ihr braucht die mittelmäßig appetitlichen Säcke für Heil-Met und Frostresistenz-Met, also begebt euch auf Egel-Jagd. Außerdem bereitet ihr mit Blutbeuteln den leckeren Blutpudding zu, der im Endgame eines eurer Hauptnahrungsmittel darstellt.
Eingeweide werden von Draugr fallen gelassen. Haltet euch fest, denn es wird eklig: Ihr benutzt die Dinger, um Würste herzustellen. Nein, wir wissen auch nicht, warum es keine Hirsch-Eingeweide sein dürfen. Kombiniert die Eingeweide mit Fleisch und Disteln, um eines der besten Mid-Game-Nahrungsmittel in Valheim herzustellen.
Rüben findet ihr überall im Sumpf verteilt. Die schmackhaften Wurzelgewächse werden die Karottensuppe als eines eurer Hauptgerichte ablösen, können jedoch im Gegensatz zu ihren Vorgängern nicht für sich alleine gegessen werden. Pflanzt sie in eurer Basis und kombiniert sie mit Fleisch, um Rübeneintopf zu kochen. Erinnert ihr euch noch an die Schweinefarm, die ihr in der Steinzeit angelegt habt? Jetzt zahlt sie sich aus!Um eine komplette Eisenrüstung zu konstruieren, benötigt ihr 60 Eisenbarren und 8 Hirschhäute - ungleich mehr Ressourcen als es noch in der Bronzezeit der Fall war. Eine voll ausgebaute Rüstung benötigt dementsprechend satte 150 Eisenbarren. Da ihr im Schnitt jedoch 40 bis 60 Eisenbarren aus einer einzigen Gruft bergen könnt, fällt der Aufwand ähnlich aus, wie im Falle der Bronzerüstung. Der Transport ist es, der euch in diesem Fall zu schaffen macht, denn Sümpfe befinden sich nur im Ausnahmefall auf eurer Anfangsinsel. Solltet ihr euch dazu entscheiden, euren Eisenschrott per Schiff zu transportieren, empfehlen wir diesmal dringend, in ein Langschiff zu investieren. Das hat den Grund, dass ihr eine große Menge an Rohstoffen für jede Verbesserunge benötigt und der Frachtraum der kleinen Karve schlicht und ergreifend nicht mehr ausreicht. Euer erstes Langschiff frisst, neben 100 Eisennägeln, 10 Hirschhäuten und 40 uralter Rinde auch 40 Feinholz, also legt euch am besten einen soliden Vorrat an Birkenholz an.

Eklig aber sehr praktisch: Draugr sind eine erstklassige Nahrungsquelle. Die Würste aus Draugr-Eingeweiden werden euch eine lange Zeit gut Dienste leisten. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Tipp: In Valheim erhaltet ihr bei der Dekonstruktion alle Rohstoffe zurück. Das bedeutet auch, dass ihr euer Schiff einpacken, über Land rennen und es an einer anderen Stelle wieder aufbauen könnt, ohne Ressourcen zu verlieren!Eine Portalbasis in der Nähe des Sumpfes zu errichten lohnt sich auch dann, wenn Eisenschrott nicht teleportiert werden darf: Uralte Rinde, Blutbeutel, Ketten, Rüben und Eingeweide können allesamt durch euer Portal geschleppt werden und regelmäßige Farming-Runs lohnen sich hier stark.
Der beste Eisenzeit-Seed: Extrem unspektakulär, lautet der beste anfangs, Eisen-Seed "1111111111" - das ist zehnmal die 1. Folgt ab eurem Spawn einfach der Küste Richtung Süden. Ihr werdet eine Weile laufen, aber früher oder später stoßt ihr auf eurer Anfängerinsel auf ein riesiges Sumpfgebiet, mit mindestens 15 Krypten.Silber, Wolfsfelle und Obsidian      Wenn ihr dachtet, dass der Sumpf unwirtlich ist, dann freut euch auf den Berg: Hier benötigt ihr entweder guten Met oder einen warmen Umhang, damit das Biom an sich euch nicht umbringt. Braut deshalb zu Beginn eine Menge Frostreistenz-Met, um euch die ersten Stunde frei im Gebirge bewegen zu können. Um eine permanente Lösung für das Frost-Problem zu finden, sucht ihr nach Silber-Adern. Dazu rüstet ihr die Wünschelrute aus, die der Knochenwanst euch vermacht hat und achtet auf die türkisen Pulse - wenn die Anzeige im Sekundentakt anschlägt, fangt ihr an zu buddeln. Erlegt auf dem Rückweg einen Wolf, um seinen Pelz mitzunehmen, schmeißt das Rohsilber in den Schmelzer und ihr könnt im Anschluss einen Wolfsumhang erstellen. Dieser wird euch zuverlässig vor dem Erfrierungsstatus schützen.
Achtung: Der Wolfsumhang schützt euch NICHT, wenn ihr nass seid! Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ihr klatschnass das Gebirge betretet oder gar mitten im ewigen Eis nass werdet, baut ihr schnell ein Lagerfeuer und trocknet euch.

Drachen werfen Frostdrüsen ab, die ihr für Pfeile und legendäre Gegenstände benötigt. Versucht, einen soliden Vorrat anzulegen. Feuerpfeile sind gegen die Quälgeister am besten geeignet. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Silber verbirgt sich im Fels der Berge. Das bedeutet, dass ihr (wie eingangs erwähnt) mit Hilfe der Wünschelrute Silberadern aufspüren und im Anschluss mit einer Eisenspitzhacke ausgraben müsst. Im Gegensatz zu den Sümpfen ist die Chance, dass einer oder mehrere Berge auf der Anfängerinsel spawnen recht hoch. Ihr benötigt das Silber derzeit ausschließlich für die Wolfsrüstung und Silberwaffen - diese fressen aber eine derartig hohe Menge des Metalls, dass ihr entweder eine spezialisierte Seed benutzen oder sehr gute Nachschubwege aufbauen solltet. Mehr dazu später.
Wolfsfelle braucht ihr ebenfalls in rauen Mengen. Wölfe spawnen im gesamten Gebirge, nachts steigt die Spawnrate jedoch rasant an, samt der Möglichkeit ein- bis Zweisterne-Wölfe abzugreifen. Das führt uns direkt zum nächsten Punkt...
Wölfe sind eine der wertvollsten Ressourcen, die ihr in eure Basis stellen könnt. Die treuen Seelen lassen sich nicht nur freiwillig das Fell abziehen, sondern sorgen auch dafür, dass fast alle Invasions-Events wirkungslos an eurer Wolfs-Armee abprallen. Solltet ihr Probleme mit einem Boss haben, könnt ihr außerdem zehn bis zwanzig Wölfe mitnehmen und den Kampf innerhalb von Sekunden beenden.
Züchtet Wölfe, ihr werdet es nicht bereuen.Valheim - Wölfe züchten

1Valheim: Wölfe zähmen und züchten - Tipps für Wolfspelze In Valheim Wölfe zähmen und züchten: Tipps zur Zucht der Raubtiere im Survial-Abenteuer. So erhaltet ihr Wolfspelze zum Craften weiterer Items.
Obsidian lässt sich nur mit einer Eisenspitzhacke abbauen und dient dazu, Frostpfeile, Giftpfeile und Werkbank-Erweiterungen zu konstruieren. Die Pfeile sind für die Bosse Moder und Yagluth sehr wichtig, also sammelt so viel Obsidian, wie ihr tragen könnt. Da es sich nicht um Metall handelt, könnt ihr außerdem problemlos eure Portale zum Transport nutzen.
Frostdrüsen erhaltet ihr von Drachen. Nehmt ein paar Feuerpfeile mit und die fliegenden Unruhestifter fallen nach zwei bis drei Schüssen. Ihr benötigt die Drüsen, um Frostpfeile zu erstellen - und den legendären Hammer Frostner! Letzterer stellt eine der besten Waffen im Kampf mit dem letzten Boss des Early Access dar.

Wölfe stellen eine eurer wichtigsten Ressourcen dar. Neben Fellen und Zähnen sind auch die Wölfe selbst der wertvoll. Wer eine Armee gezähmter Wölfe besitzt, muss keine Basis-Invasion mehr fürchten. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Für eine komplette Silberrüstung benötigt ihr 60 Silberbarren, 12 Wolfsfelle, vier Wolfszähne, Zwei Drachentrophäen und eine Kette. Um die Rüstung komplett aufzuwerten, sind weitere 150 Silberbarren vonnöten - soweit nicht mehr, als es auch in der Eisenzeit der Fall war. Knackig wird es, wenn wir einen nähren Blick auf die Waffen werden: Um ein Silberschwert herzustellen und es auf die höchste Upgrade-Stufe zu bringen, jagt ihr 160 Silberbarren durch die Schmiede! Vorrang vor allem anderen sollte jedoch der Bogen Draugr-Reißzahn haben, denn dieser stellt bislang die beste Fernkampfwaffe in Valheim dar. Ein maximal aufgewerteter Draugr-Reißzahn benötigt insgesamt 50 uralte Rinde, 80 Silberbarren, 14 Hirschhäute und 22 Guck.Wer einen gut zu erreichenden Berg mit einer Menge Silber entdeckt hat, sollte eine kleine Bergbaubasis darauf errichten. Dort könnt platziert ihr ein Portal und könnt ab diesem Zeitpunkt leicht Obsidian, Frostdrüsen und Wolfsfelle in euren Hauptstützpunkt transportieren. Zudem empfehlen wir stark, mit der Hacke einen geraden Weg den Berg hinunter zu planieren und einen Wagen zu konstruieren. Auf diese Weise verfrachtet ihr auch große Mengen an Silber leicht zu einer funktionierenden Schmelze.
Die beste Silber-Seed: In der Seed "54zhsr4ew5" findet ihr fünf große Gebirge auf eurer Starterinsel. Das größte Gebirgsmassiv liegt im Norden und kann bereits vom Spawnpunkt aus gesehen werden.Schwarzmetall, Wolfsfelle und Obsidian      Willkommen im Endspiel! Ihr werdet fast alle wichtigen Materialien für dieses Zeitalter in den Ebenen finden, mit ein paar sehr wichtigen Ausnahmen. Die Ebenen stellen eure letzte Feuertaufe dar: Die ansässigen Kobolde sind extrem stark und die mückenartigen Todeskitos sorgen auch nach ihrem Nerf noch für den einen oder anderen spontanen Bildschirmtod. Hört auf ihre verräterisches Summen und haltet euren Schild bereit - in den ebenen nehmt ihr am besten zu jedem Zeitpunkt an, dass ihr in Gefahr seid. Sobald ihr eine komplette gepolsterte Rüstung euer Eigen nennt, könnt ihr euch ein wenig entspannen.

Euer erster Ausflug in ein Kobold-Camp wird vermutlich wenig heldenhaft ausfallen! Versucht einfach so viel Schwarzmetall und Pflanzen an euch zu raffen, wie ihr könnt. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Schwarzmetall ist das Erz der Stunde. Im Gegensatz zu früheren Metallarten, findet ihr das Erz jedoch nicht in der Erde oder in düsteren Gruften, sondern im Inventar von Kobolden. Die kleinen Killer sind bei eurem ersten Ebenen-Besuch sehr widerstandsfähig und schlagen mit brutaler Stärke zu. Die Kobold-Berserker stellen die größere, härtere und weitaus schnellere Variante der Trolle dar und sollten zu Beginn ausschließlich im Fernkampf angegangen werden. Kobold-Schamanen versorgen ihre Mitstreiter schließlich mit einem starken Schadens-Schild. Das Problem an der ganzen Sache: Kobold-Camps sind eine hervorragende Ressourcen-Quelle, aber auch eine hervorragende Gelegenheit, um sekundenschnell in den Dreck geprügelt zu werden. Vor allem durch Schamanen-Schilden geschützte Berserker sorgen oft für Frust. Die Lösung wie so oft: Giftpfeile! Entfernt zunächst die Schamanen, dann die normalen Kobolde, dann die Berserker. Lauft im Zweifelsfall um euer Leben und kehrt später wieder zurück - die Lebensleiste der Feinde wird sich nicht wieder erholen. Sammelt alles an Schwarzmetall auf und schaut euch in den Camps sofort nach der nächsten Ressource um.
Flachs braucht ihr, um Leinenzwirn herzustellen. Den Flachs selbst findet ihr in den Kobold-Camps.
Achtung: Verbraucht auf gar keinen Fall euren gesamten Flachs! Erreichtet stattdessen eine eigene Ebenen-Basis, in der mit eurem Pflug ein Feld anlegt. Pflanzt dort euren Flachs und zieht eine Farm hoch. Ihr könnt Flachs ausschließlich in den Ebenen anpflanzen, also kommt ihr um einen Zweit-Stützpunkt nicht herum. Immerhin lässt sich Flachs problemlos durch Portale transportieren. Die Weiterverarbeitung erfolgt in einem Spinnrad, das ihr dementsprechend problemlos in eurer Hauptbasis aufstellen könnt.
Gerste wächst ebenfalls in der Nähe von Koboldlagern und kann mit einer Windmühle zu Gerstenmehl weiterverarbeitet werden. Glückwunsch, ihr seid in der Moderne angekommen, denn nun könnt ihr Loxfleisch-Pasteten, Fischtaschen und Blutpudding kochen - und damit die Lebensmittel herstellen, die ihr ab jetzt ständig essen werdet.
Lox-Fleisch erhaltet ihr, ebenso wie Lox-Pelz, von den großen, Bantha-ähnlichen Lox, welche die Ebenen in Herden durchstreifen. Das Fleisch ist Teil eurer Hauptnahrungsmittel, also sammelt viel und sammelt früh.
Nadeln werden von Todeskitos fallen gelassen. Ihr braucht Nadeln, um den derzeit besten Streitkolben im Spiel herzustellen, ebenso wie die derzeit besten Pfeile. Solange ihr fleißig gepolsterte Rüstungsteile baut und zu jeder Zeit einen Schild mitnehmt, könnt ihr die Spitzen Schätze recht einfach farmen: Lasst den Todeskito von eurem Schild abprallen
Moltebeeren benötigt ihr für Gerstenwein, der euch Feuerwiderstand beschert - eine gute Wahl für den letzten Boss, Yagluth.Erinnert ihr euch an unseren Hinweis, dass das Eisen aus dem Sumpf noch wirklich wichtig wird? Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Das glorreiche gepolsterte Rüstungsset benötigt nicht einen Fetzen Schwarzmetall - dafür aber 30 Eisenbarren. Der eigentliche Knackpunkt bei der gepolsterten Rüstung sind die insgesamt 55 Leinenfäden, die ihr mit viel Geduld, Koboldüberfällen und Landwirtschaft produziert. Die Upgrades sind mit nur 66 Eisenbarren überraschend günstig. Ein aufgewertetes Schwarzeisen-Schwert kostet hingegen 70 Schwarzeisenbarren.

Wer sich gut vorbereitet, hat mit den Kobolden ein deutlich leichteres Spiel. Eine vollständige gepolsterte Rüstung ist leicht erstellt und aufgewertet. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Tipp: Besorgt euch die Eisenbarren und legt eine gemütliche Flachs-Farm an. Die Krypten sind auf eurem derzeitigen Level ein Kinderspiel und mit ein wenig Geduld könnt ihr eure komplette gepolsterte Rüstung farmen, bevor ihr mehr Zeit in den Ebenen verbringt.Sucht euch nun entweder das Schwert oder den Streitkolben aus und legt los. Eure brandneue Rüstung schützt euch davor, mit einem Schlag aus den Latschen zu kippen und euer (hoffentlich existenter) Draugr-Reiszahn leistet euch bei der Bekämpfung der Schamanen gute Dienste. Baut währenddessen eure Ebenen-Basis immer weiter aus - ein Graben samt einer Palisade und angespitzter Pfähle ist hier zwingend notwendig, denn die Horden-Invasions-Events verwandeln euren stolzen Außenposten sonst in einen Haufen rauchender Trümmer. Berserker richten Belagerungs-Schaden an und machen mit euren Bauwerken kurzen Prozess.
Die beste Flachs- und Schwarzmetall-Seed: Okay, lacht uns nicht aus, aber die beste Seed, die wir für Flachs und Schwarzmetall gefunden haben, lautet "KoboldEEEE" (achtet auf die Großschreibung). Wer die leicht amüsante Seed bei der Weltgenerierung eingibt, erhält eine Anfängerinsel, die riesige Ebenen und große Kobold-Camps beinhaltet. Lauft beim Spawn nach Westen und haltet euch an der Küste, während ihr nach Norden vordringt. Ihr gelangt in eine große Ebene, die hinter dem Fluss im Norden sogar noch größer wird. Viel Spaß bei eurem Ausflug in unsere Ressourcen-Seeds.



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